Prävention, Empowerment und Bildungsarbeit
für Kinder und Jugendliche
Das PRISMA – Zentrum für Bewegung, Beratung und Bildung in Leipzig bietet Workshops und Bildungsprogramme zu Empowerment, Gewaltprävention, Mobbingprävention und Kinderrechten für Schulen, Jugendeinrichtungen und soziale Träger.
Unsere Angebote stärken Selbstvertrauen, Selbstbestimmung und soziale Handlungskompetenz bei Kindern und Jugendlichen.
In unseren Workshops, Projekttagen und Präventionsprogrammen beschäftigen wir uns mit Themen wie Selbstwert, Gefühle, Grenzen setzen, Konfliktlösung, Gruppendynamik und respektvollem Umgang miteinander. Ein besonderer Fokus liegt auf Mädchenarbeit und Empowerment, Mobbing- und Gewaltprävention in Schulklassen sowie der Stärkung von Kinderrechten und Schutz vor häuslicher Gewalt.
Unsere Methoden verbinden pädagogische Gruppenarbeit, Reflexion, Rollenspiele und körperorientierte Übungen, um Selbstwahrnehmung, Standfestigkeit und den konstruktiven Umgang mit Konflikten zu fördern.
Das PRISMA-Zentrum in Leipzig bietet Präventionsworkshops, Bildungsangebote und Projekttage für Schulen und Einrichtungen in ganz Deutschland an.
Körperliche & digitale Selbstbehauptung und Selbstverteidigung | für Mädchen ab Klasse 8
Stärken, Selbstbestimmung und Handlungskompetenz fördern
In unserer Mädchenarbeit schaffen wir geschützte Räume, in denen Mädchen sich ausprobieren, stärken und ernst genommen fühlen. Ziel ist es, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und die Fähigkeit zur klaren Grenzsetzung zu fördern – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensrealität.
Wir arbeiten altersgerecht und entwicklungsorientiert mit unterschiedlichen Altersgruppen – von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter. Inhalte und Methoden passen wir dabei immer an den jeweiligen Entwicklungsstand, die Gruppendynamik und den institutionellen Rahmen an.
Thematisch geht es unter anderem um:
- Selbstwert und Selbstbild
- Gefühle, Grenzen und Nein-Sagen
- Rollenbilder und Erwartungen
- Freundschaft, Beziehungen und erste Liebeserfahrungen
- Körperwissen, Pubertät und Selbstbestimmung
- digitale Einflüsse, Vergleiche und soziale Medien
Je nach Alter und Bedarf integrieren wir sexualpädagogische Inhalte sowie körper- und bewegungsorientierte Methoden, um Selbstwahrnehmung, Standfestigkeit und Ausdruck zu stärken. Dabei arbeiten wir ressourcenorientiert, freiwillig und ohne Leistungsdruck.
Unsere Mädchenarbeit basiert auf den Grundwerten Selbstbestimmung, Offenheit, Vielfalt und Arbeit auf Augenhöhe. Wir begegnen den Teilnehmerinnen respektvoll, wertschätzend und ohne zu bewerten. Die Angebote eignen sich für Schulen ebenso wie für offene Jugendeinrichtungen und können als Workshops, Projekttage oder fortlaufende Gruppen umgesetzt werden.
Körperliche & digitale Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
Mädchen ab Klasse 8
„Stark sein – ich sein – Nein sagen dürfen“
Zielsetzung
- Selbstwert und Selbstwirksamkeit stärken
- eigene Grenzen wahrnehmen und vertreten
- Rollenbilder reflektieren
- Gewalt- und Grenzverletzungen vorbeugen
Mobbing- & Gewaltprävention | ab Klasse 5 oder ab Klasse 8
Konflikte verstehen, Verantwortung übernehmen, Gewalt reduzieren
Mobbing und Gewalt entstehen nicht zufällig – sie sind Ausdruck von Gruppendynamiken, Unsicherheiten und ungelösten Konflikten.
Unsere Präventionsangebote setzen genau hier an: Sie stärken soziale Kompetenzen, fördern Empathie und vermitteln konkrete Strategien für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten.
Wir arbeiten klassen- und gruppenbezogen, altersgerecht und praxisnah. Die Inhalte werden an die jeweilige Altersstufe angepasst – von der Grundschule bis zur Sekundarstufe.
Zentrale Themen sind:
- Unterschied zwischen Streit, Konflikt und Mobbing
- Rollen in Gruppendynamiken (Betroffene, Mitläufer*innen, Zuschauer*innen)
- verbale, körperliche und digitale Gewalt
- Verantwortung, Zivilcourage und Klassenklima
- Deeskalation und gewaltfreie Konfliktlösung
Methodisch kombinieren wir Gesprächsarbeit, Rollenspiele, Gruppenübungen und bewegungsorientierte Elemente. In vielen Klassen hat sich auch die strukturierte Arbeit mit sportlichen Methoden, z. B. Boxübungen, bewährt – nicht als Kampfsport, sondern als Training von:
- Impulskontrolle
- Frustrationstoleranz
- Respekt, Regeln und Fairness
- Umgang mit Aggression und Spannung
Unsere Arbeit ist traumasensibel, nicht beschämend und klar strukturiert. Sie eignet sich für Schulen und offene Jugendeinrichtungen und kann als Klassenworkshop, Projekttag oder mehrtägiges Präventionsangebot umgesetzt werden.
Klassenzusammenhalt & Mobbingprävention
ab Klasse 5
„Konflikte klären – Gewalt stoppen – Verantwortung übernehmen“
Zielsetzung
- Mobbing erkennen & stoppen
- Gewaltfreie Konfliktlösungen erlernen
- Verantwortung in der Gruppe stärken
- Aggression regulieren lernen
Gewaltprävention
ab Klasse 8
„Gewalt erkennen – sicher handeln – Verantwortung übernehmen“
Zielsetzung
- Gewaltfreie Konfliktlösungen erlernen
- Zivilcourage
- strukturelle Gewalt erkennen
- Gewaltsituationen einschätzen lernen
Männlichkeit, Aggression & Verantwortung | für Jungs ab Klasse 8
Männlichkeit reflektieren, Aggression verstehen, Verantwortung stärken
Jungs und junge Männer sind im Alltag und online mit unterschiedlichen Vorstellungen davon konfrontiert, was „männlich“ sein soll. Härte, Dominanz, Durchsetzungsfähigkeit und körperliche Stärke werden dabei häufig als Zeichen von Anerkennung und Stärke vermittelt.
Unser Bildungsangebot schafft Raum, diese Bilder zu hinterfragen und eigene Wege im Umgang mit Wut, Stress, Frustration und Konflikten zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, Aggression als grundsätzlich negativ zu bewerten, sondern darum, sie wahrzunehmen, zu verstehen und einen selbstbestimmten Umgang damit zu entwickeln.
Wir arbeiten mit Jugendlichen ab Klasse 8 und passen Inhalte, Sprache und Methoden an die jeweilige Gruppe und ihren Entwicklungsstand an. Dabei verbinden wir pädagogische Reflexion mit körper- und bewegungsorientierten Methoden. Die Jugendlichen können eigene Erfahrungen einbringen, Handlungsmöglichkeiten ausprobieren und Selbstwirksamkeit erleben.
Thematische Schwerpunkte sind:
- Männlichkeitsbilder und gesellschaftliche Erwartungen
- Stärke, Macht und Dominanz
- Wut, Stress und Frustration
- Aggression als Gefühl und als Handlung
- eigene Grenzen und die Grenzen anderer
- Impulskontrolle und Selbstregulation
- Konflikte und unterschiedliche Wege der Konfliktlösung
- Gruppendruck, Anerkennung und Status
- Männlichkeit in sozialen Medien und Online-Räumen
- Verantwortung für das eigene Verhalten
Ergänzend nutzen wir körper- und bewegungsorientierte Methoden, insbesondere Elemente aus Boxen und Kampfsport. Dabei geht es nicht um sportliche Leistung, sondern um die Erfahrung von Kraft, Kontrolle, Grenzen, Distanz und Selbstwirksamkeit. Die körperlichen Erfahrungen werden anschließend gemeinsam reflektiert und mit den pädagogischen Inhalten verknüpft.
Unsere Arbeit basiert auf den Werten Selbstbestimmung, Respekt, Verantwortungsübernahme und Augenhöhe. Wir schaffen einen Raum, in dem auch Unsicherheit, Wut und Verletzlichkeit Platz haben und in dem Stärke nicht mit Dominanz gleichgesetzt wird.
Das Angebot eignet sich für Schulen ebenso wie für offene Jugendeinrichtungen und kann als Workshop, Projekttag oder thematische Reihe umgesetzt werden.
Männlichkeit, Aggression & Verantwortung
Jungs ab Klasse 8
„Stark sein heißt nicht, hart sein zu müssen.“
Zielsetzung
- Männlichkeitsbilder und eigene Rollenbilder reflektieren
- Wut, Stress und Aggression wahrnehmen und regulieren
- Konflikte konstruktiv und gewaltarm lösen
- Verantwortung übernehmen
Unsere Angebote können flexibel an die Bedürfnisse Ihrer Einrichtung angepasst werden. Neben unseren bestehenden Programmen entwickeln und begleiten wir auch individuelle Präventions- und Bildungsangebote nach den Konzeptideen von Schulen, Kitas oder sozialen Einrichtungen. Gemeinsam planen wir Workshops, Projekttage oder längerfristige Programme, die genau zu Ihrer Zielgruppe, Ihrem pädagogischen Auftrag und den aktuellen Herausforderungen vor Ort passen. So entstehen maßgeschneiderte Lösungen für Empowerment, Gewaltprävention und traumasensible Bildungsarbeit – praxisnah, wirkungsvoll und bundesweit umsetzbar.



